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Читать: Die Kleinen Honigbären - Diana Malivani на бесплатной онлайн библиотеке Э-Лит


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In einem Himbeerbusch versteckt

Mit knurrendem Magen,

Die Beeren haben sie geschleckt.

Nun wollen sie sich an Honig wagen!

Erst mit Tannenzapfen ein kleines Spiel,

Womit sie sich bewerfen

Sie rennen los und lachen viel.

Viel Unsinn, was sie gar nicht dürfen!

Dann schwammen sie im Ententeich,

Bis auf die andere Seite

Zertrümmerten dann das Bienenreich

Die Bienen suchten das Weit.

Mit Honig füllen sie ihren Bauch

Und rannten in den dunklen Wald,

Stolpern über Hügel, sie sind ja viel zu voll,

Den Bienen zu entkommen wollen sie alsbald.

Fanden Schutz in einem Dickicht,

Der Honig war ja ihr Verderben.

Ihr Hause war nirgendwo in Sicht

Das wussten jetzt die Bären.

Nach der Mama riefen sie

So laut sie schreien konnten,

Doch Mama hört sie nie

Wo immer im Wald sie hockten.

Ließen sich auf einen Baumstumpf nieder,

Seufzend und voller Bange

Total erschöpft und müde wieder

Die Sonne schlief schon lange.

Verzweifelt rieben sie die Köpfchen

Und wünschten von ganzem Herzen

Zu liegen in ihren Bettchen

Versprechen, nicht mehr zu scherzen.

Bereuen taten sie es sehr

Dass sie das Haus verließen

Beeren zu suchen mehr und mehr

Vom Honig die Finger sie nicht ließen.

Plötzlich fiel das kleinste Junge

Vom Baumstumpen herunter,

Rief glücklich und aus voller Lunge,

Beim Fallen wurde es ganz munter!

« Schaut Euch nur den Himmel an!

Der Mond ist aufgegangen!

Er beleuchtet unseren Pfad voran

Wir brauchen nicht mehr Bangen! »

Die Bärchen schauen in die Ferne

Und drehen sich in Kreisen

Einen vertrauten Hügel sehen sie gerne

Er wird den Weg schon weisen.

Sie laufen los und vergessen

Den Schrecken, den sie erlitten

Sie drängeln unterdessen

Freude hat sie jetzt ergriffen.

Mama war in großen Sorgen,

« Wo können sie nur bleiben? »

Und will nicht warten bis zum Morgen

Sie will sie finden und heimtreiben.



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