In einem Himbeerbusch versteckt
Mit knurrendem Magen,
Die Beeren haben sie geschleckt.
Nun wollen sie sich an Honig wagen!
Erst mit Tannenzapfen ein kleines Spiel,
Womit sie sich bewerfen
Sie rennen los und lachen viel.
Viel Unsinn, was sie gar nicht dürfen!
Dann schwammen sie im Ententeich,
Bis auf die andere Seite
Zertrümmerten dann das Bienenreich
Die Bienen suchten das Weit.
Mit Honig füllen sie ihren Bauch
Und rannten in den dunklen Wald,
Stolpern über Hügel, sie sind ja viel zu voll,
Den Bienen zu entkommen wollen sie alsbald.
Fanden Schutz in einem Dickicht,
Der Honig war ja ihr Verderben.
Ihr Hause war nirgendwo in Sicht
Das wussten jetzt die Bären.
Nach der Mama riefen sie
So laut sie schreien konnten,
Doch Mama hört sie nie
Wo immer im Wald sie hockten.
Ließen sich auf einen Baumstumpf nieder,
Seufzend und voller Bange
Total erschöpft und müde wieder
Die Sonne schlief schon lange.
Verzweifelt rieben sie die Köpfchen
Und wünschten von ganzem Herzen
Zu liegen in ihren Bettchen
Versprechen, nicht mehr zu scherzen.
Bereuen taten sie es sehr
Dass sie das Haus verließen
Beeren zu suchen mehr und mehr
Vom Honig die Finger sie nicht ließen.
Plötzlich fiel das kleinste Junge
Vom Baumstumpen herunter,
Rief glücklich und aus voller Lunge,
Beim Fallen wurde es ganz munter!
« Schaut Euch nur den Himmel an!
Der Mond ist aufgegangen!
Er beleuchtet unseren Pfad voran
Wir brauchen nicht mehr Bangen! »
Die Bärchen schauen in die Ferne
Und drehen sich in Kreisen
Einen vertrauten Hügel sehen sie gerne
Er wird den Weg schon weisen.
Sie laufen los und vergessen
Den Schrecken, den sie erlitten
Sie drängeln unterdessen
Freude hat sie jetzt ergriffen.
Mama war in großen Sorgen,
« Wo können sie nur bleiben? »
Und will nicht warten bis zum Morgen
Sie will sie finden und heimtreiben.